Mittwoch, 14. Oktober 2020

Frauen sind "mitgemeint" im generischen Maskulinum?

Da ich seit einigen Jahren Frauenbeauftragte der Hochschule bin, beschäftige ich mich natürlich mit Themen rund um Frauen, Männern, drittem Geschlecht und Gleichberechtigung.

Vor kurzen haben wir an der Hochschule für angewandte Wissenschaften einen Leitfaden zur gendersensiblen Sprache veröffentlicht (den ersten! um das generische Maskulinum "abzuschaffen"). Dieser war zusammen mit einer Checkliste Ergebnis mehrerer Sitzungen einer Arbeitsgruppe bestehend aus verschiedenen Personen aus der Hochschule.

Die Arbeitsgruppe trifft sich weiterhin um dem Beschluss des Bundes... nachzukommen auch Menschen in die Sprache einzubeziehen, die nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können (das sind nach meinen Recherchen etwa 3 von 1000 Neugeborenen). 

Die Veröffentlichung dieser Dokumente gibt für einige Angehörige der FHWS jetzt Anlass zur Diskussion, ob das denn überhaupt nötig wäre, da - so das Argument - das generische Maskulinum doch alle Geschlechter mit meint.

Nun muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich "früher" auch so dachte. Nachdem ich mich aber in den letzten Jahren vermehrt mit diesem Thema auseinandergesetzt habe, möchte ich hier ein Beispiel aufführen, dass allen Zweiflern vielleicht einen kleinen "Gedankenschubser" gibt:

Wenn man die Welt mal drehen würde - wie sie war bzw. sich entwickelt hat: Also stellen wir uns vor, Männer wären Frauen und andersrum. Frauen würden seit Jahrtausenden die Welt regieren, arbeiten und Männer die Kinder zu Hause hüten, kochen und insgesamt den Haushalt erledigen. Frauen würden demnach das "Geld heimbringen" und Männer erst seit ca. 100 Jahren wählen dürfen. 

Lasst uns da mal hinein fühlen. Alles wäre schon immer im generischen Femininum formuliert, weil Frauen eben schon immer diejenigen waren, die in der Gesellschaft „wichtiger“ waren. Kundin, Professorin, Mitarbeiterin, Chefin, Teilhaberin, Schuldnerin,... das hätte sich so etabliert, dass das kürzere Wort, also die männliche Form, uns direkt komisch vorkäme. Männer sind natürlich auch eingeladen gewesen auf Bällen und Geschäftsessen, aber nur um zu unterhalten und hübsch auszusehen ;)

Liebe Männer, liebe Frauen, wie fühlt sich das an?

Und jetzt kommen die Männer und wollen gerne mitgenannt werden. Aber warum denn das? Ihr seid doch mitgemeint. Mitarbeiter, steckt doch schon in dem Wort Mitarbeiterin?

Dienstag, 4. August 2020

OMK - Online Marketing Kompakt im Sektorenmodell

Um die Bereiche des Online Marketing übersichtlich dazustellen, nutze ich gerne ein Sektorenmodell. Dadurch wird schnell deutlich, wie man Online Marketing (OM) derzeit einteilen kann. Dies kann vor allem auch für Unternehmen im wiederkehrenden Monitoring sinnvoll sein:



Dieses Modell unterliegt inhaltlich dem Wandel der Zeit. Wenn man wie auf einem Ziffernblatt einer Uhr das Sektorenmodell oben bei 0 Uhr beginnt, trifft man zuerst auf den Sektor Corporate Website.
Beschreibende Hashtags sind hier #Webiste #MobileWebiste #App #Omnichannel #Multichannel #Disruption #Wandel #Veränderung #Keywording #CustomerJourney #Zielgruppe #Personas
Die Corporate Website ist enorm wichtig für das Unternehmen - egal ob klein, mittel oder groß - oder doch nicht? Diese Frage könnte man durchaus diskutieren, zumal vor allem kleinere Unternehmen in den vergangenen Monate auch andere Wege gefunden haben Dienstleistungen und Produkte online anzubieten.

Weitere Sektoren auf der ersten Hälfte des Ziffernblattes sind Suchmaschinenoptimeirung (SEO), Suchmaschinenadvertising und Display Advertising, Social Media und Influencer Marketing. 

Danaeben ist vor allem die User Experience (UX) mit Conversion Rate Optimierung (CRO) in den letzten Jahren immer wichtiger geworden in Unternehmen. 

Neben E-Mail-Marketing - dem auch heute noch besondere Bedeutung zukommen sollte erscheint Messenger Marketing als weiterer Baustein, das zusammen mit E-Mail-Marketing betrachtet werden kann.

Daneben dürfen Content Marketing, Affiliate Marketing und das immer wichtiger werdende Video Marketing in einem Kompaktmodell zum OM nicht fehlen.

In Kürze werden alle genannten Sektoren in weiteren Artikeln näher erläutert. 
#StayTuned #CUsoon

Freitag, 1. November 2019

Planspiel E-Commerce: Neue Location steht fest

Burg Rothenfels
Happy, dass die neue Location für unser Planspiel endlich feststeht...
Nach gefühlten Jahrzehnten in Königsberg bei Haßfurt wechseln wir jetzt nach ... Burg Rothenfels.

Da werden wir weiterhin das Planspiel E-Commerce im 3. Semester anbieten. Mein Kollege Mario Fischer und ich führen das seit Jahren gemeinsam mit jeweils 2 Studierenden-Gruppen durch. Neben dem Lerneffekt durch die Mechanismen und Wirkungskurven im Planspiel führt das Socialising an diesem Wochenende zu einem Highlight im Studium ☺️ - das behaupten zumindest viele Absolventinnen und Absolventen unseres Studiengang E-Commerce, der 2011 an der FHWS in Würzburg startete.


Christina Völkl-Wolf 
Nachdem Mario und ich zunächst etwas verzweifelt auf der Suche waren nach einem Veranstaltungsort, der ebenso passend für die Studierenden, nicht zu teuer und trotzdem einigermaßen ansprechend in der Ausstattung ist, sind wir jetzt fündig geworden. Zum Glück - und ich denke wir können das Seminar nu sogar noch unter besseren Umständen durchführen.

Ich konnte mir bereits ein Bild machen (bzw. mehrere) von den Räumlichkeiten vor Ort. Die Schlafstätten sind gewohnt charmant und müssen nicht unbedingt abgelichtet werden ;).




Der Essens-Saal ist sehr geräumig und die alte Burg zeigt hier ihren ganz besonderen Charme:

Essensaal Burg Rothenfels
Es gibt dort morgens, mittags und abends Verpflegung. Unsere Erfahrung aus Königsberg lässt es zu, zu sagen, dass wir hier wirklich gut verpflegt werden. Sogar ich als Veganerin bzw. Notfall-Vegetarierin komme hier auf meine Kosten.

Die Bewertung auf Holiday Check sind ebenfalls super und die Arbeits- und Vortragsräume passend für unsere beiden Märkte, die wir im Planspiel abbilden.

Wir freuen uns auf 2 erfolgreiche Tage mit euch!




Bewertung Holiday Check
Vortrags- und Arbeitsraum